Feuerzangenbowle

Feuerzangenbowle- ein kultiger Punsch zu Silvester

Hätten Sie es gewusst? Der legendäre Name Feuerzangenbowle ist irreführend: Er beschreibt ein mit Rum und Zucker angereichertes, alkoholisches Heißgetränk auf Rotweinbasis. Damit ist die Bezeichnung eigentlich falsch, denn die Feuerzangenbowle ist keine Bowle, sondern ein Punsch. Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass eine Bowle in der Regel kalt genossen wird. Ein Punsch jedoch wird heiß serviert. Dabei wird Rotwein wird durch die Beimischung von Gewürzen und Früchten aromatisiert. Die namensgebende Feuerzange wird dann auf den Topf gelegt und darauf wird ein in Rum getränkter Zuckerhut entzündet, der brennend in den Punsch tropft. Der heiße Punsch erfreut sich gerade in der kälteren Jahreszeit großer Beliebtheit.

Zutaten für die Feuerzangenbowle:

  • 1,5 l Rotwein (2 Flaschen)
  • 0,3 l Rum (min.54 %)
  • 3 unbehandelte Orangen
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 8 Nelken
  • 4 Sternanis
  • 2 Zimtstangen
  • 1 Zuckerhut

Zubereitung der Feuerzangenbowle:

  • Die Orange(n) und Zitrone(n) heiß abwaschen und abschälen, allerdings ohne zu viel von der weißen Haut mitzunehmen. Das Fruchtfleisch ist für das Basisrezept nicht zwingend, kann aber bei Bedarf ebenfalls verwendet werden, so wird die Feuerzangenbowle fruchtiger. Dafür die Orange und Zitrone in Scheiben schneiden.
  • Rotwein erhitzen, aber nicht kochen lassen.
  • Die Schalen/Früchte sowie die Gewürze (nicht zu viele Gewürznelken, denn diese sind sehr geschmacksintensiv – pro Flasche Wein reicht eine) dazu geben und bei geringer Hitze ein wenig ziehen lassen.
  • Die heiße Flüssigkeit in das dafür vorgesehene Behältnis (Kessel, Topf, Glasschale) geben und auf das Rechaud stellen, welches vorher mit Brennpaste oder Spiritus befüllt wurde und einsatzbereit ist.
  • Nun die Feuerzange auf das Behältnis legen und auf ihr den Zuckerhut platzieren. Der liegende Zuckerhut wird nun mit etwas zimmerwarmem Rum getränkt und angezündet.
  • Den Zuckerhut nun immer wieder aufs Neue mit Rum beträufeln, sodass er schmilzt und dabei karamellisiert.
  • Das heiße Rum-Karamell-Gemisch tropft nun nach und nach in die Rotwein-Fruchtsaft-Mischung im Topf. Wie süß man es mag, bleibt dabei jedem selbst überlassen. Der Zuckerhut sollte für drei Liter Rotwein ausreichen.
  • Ist der gewünschte Süßungsgrad erreicht, die Schalen und Gewürze aus dem Topf schöpfen. Nun kann die Feuerzangenbowle ganz klassisch in feuerfesten Groggläsern oder Punschbechern genossen werden.

Der Zuckerhut wird bis heute quasi ausschließlich für die Zubereitung der Feuerzangenbowle produziert.

Lassen Sie es sich schmecken😊 Prost!🥃🥂