Quinoa

Quinoa- so gesund ist das Korn der Inka

Die Quinoa stammt aus Südamerika und wird dort hauptsächlich in Ecuador, Peru und Bolivien angebaut. Schon seit 7.000 Jahren dient die Pflanze den Andenvölkern als lebenswichtiges Grundnahrungsmittel. Quinoa ist ein Pseudogetreide und wird mitunter auch Andenhirse genannt. Das kleine Inka-Korn ist ein Gänsefussgewächs und kann eine Wuchshöhe von 50 bis 200 cm erreichen. Der Stängel wächst aufrecht und ist verzweigt. Die grünen Blätter weisen eine rhombische Form auf und sind am Rand gezähnt. Der Blütenstand befindet sich am oberen Ende des Stängels und besteht aus mehreren Teilblütenständen. Aus den Blüten entwickeln sich etwa 2 mm große, nussähnliche Samenfrüchte.

Die Schale der Quinoa-Samen enthält Saponine, die einen bitteren Geschmack haben. Damit schützt sich die Pflanze vor Schädlingen. Ungeschält ist Quinoa daher ungenießbar. Üblicherweise wird der Inkareis geschält und gewaschen angeboten und ist somit frei von Saponinen. Dennoch wird empfohlen, die Samen vor der Nutzung noch einmal gründlich zu waschen.

Dem gesunden Superfood werden sehr viele positive Wirkungen nachgesagt. Laut einer veröffentlichten Studie mindert der Genuss von Quinoa insbesondere das Risiko für Krankheiten, die durch oxidativen Stress verursacht werden. Dazu zählen z. B. Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes Typ 2 und Fettleibigkeit.

Ob Süß zum Frühstück oder Herzhaft am Mittag, Quinoa ist mit seinem leicht nussigen Geschmack und vielen gesundheitlichen Benefits äußerst beliebt.